Mehr Personal und mehr Qualität in den Kitas - Kreis Bernkastel-Wittlich erhält 1.126.049 Euro aus Sozialraumbudget

Pressemitteilung

 

                                                                               

Mit dem geplanten, neuen Kita-Gesetz für Rheinland-Pfalz wird die Betreuung und Bildung für die Jungen und Mädchen in Kindertagesstätten und Krippen weiter verbessert. „Es wird zu mehr Personal und mehr Qualität in den Einrichtungen führen“, betont die Abgeordnete Bettina Brück. „Finanziell werden die Kitas nachhaltig profitieren: Allein über das neue Sozialraumbudget werden die Kitas in dem Bereich des Jugendamts Bernkastel-Wittlich 1.126.049 Millionen Euro erhalten. Es hat sich gelohnt, dass die SPD-Abgeordneten und das Bildungsministerium sich in den vergangenen Monaten die Zeit genommen haben, um mit allen Beteiligten zu sprechen.“, so Brück. „Im Jugendamtsbezirk Bernkastel-Wittlich haben wir im landesweiten Vergleich heute bereits einen überdurchschnittlich guten Personalschlüssel in unseren Kitas. Modellhafte Berechnungen auf Basis heutiger Zahlen und begründeter Annahmen ergeben, dass mit der neuen Personalbemessung Bernkastel-Wittlich seine sehr gute Ausgangssituation noch weiter verbessern kann und es möglich ist, zusätzliche Stellen zur Entlastung der Erzieherinnen und Erzieher zu schaffen. Nach dem neuen Personalbemessungssystem könnte das Land zusätzliche 62 Stellen mehr als bisher mitfördern, 28 Stellen davon über die neue Personalquote nach der platzbezogenen Berechnung und 34 weitere Stellen über das Sozialraumbudget.“, erläutert Bettina Brück das neue Verfahren.

Bildungspolitikerin Bettina Brück sagt weiter: „Keine Kita in Rheinland-Pfalz wird sich personell verschlechtern müssen. Im Gegenteil: Sehr viele Einrichtungen werden sich verbessern und Personal aufbauen können. Damit das gelingt, hat das Land auch die Ausbildungskapazitäten für Erzieherinnen und Erzieher erhöht und neue attraktive Ausbildungsmodelle gestärkt.“

Landesweit stehen 50 Millionen Euro für das neue Sozialraumbudget bereit. Es ist dafür da, damit Kitas neben genügend Erzieherinnen und Erziehern auch zusätzliches Personal für besondere Bedarfe – wie etwa Kita-Sozialarbeit – einstellen können. Insgesamt sieht der Gesetzentwurf jedes Jahr über 80 Millionen Euro zusätzlich vor. Die Landesregierung legt überdies ein Sonderprogramm über 13,5 Millionen Euro auf, mit dem die Kita-Küchen im Land gestärkt werden können.

Bettina Brück sagt weiter: „Nach den vielen wertvollen Rückmeldungen der vergangenen Monate hat die Landesregierung gegenüber dem ersten Gesetzentwurf vom letzten Jahr noch deutliche Verbesserungen beschlossen. Außerdem steht die klare Zusage des Landes, dass sich das Land an weiteren Kosten, die womöglich im Zuge des Kita-Ausbaus vor Ort entstehen, ohne Wenn und Aber beteiligt.“

Die frühkindliche Bildung und Betreuung der Jungen und Mädchen ist originäre Aufgabe der Kommunen. Das Land investiert jedoch bereits jetzt jedes Jahr rund 700 Millionen Euro in die frühkindliche Bildung. Die angekündigten 80 Millionen Euro jedes Jahr sowie das einmalige Sonderprogramm in Höhe von 13,5 Millionen Euro werden im Zuge des neuen Gesetzes noch oben drauf gepackt.

 

 
 

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